Meldung von Nebenwirkungen

Nebenwirkungen im Zusammenhang mit unseren Arzneimitteln können Sie auf verschiedenen Wegen an uns melden:

In medizinischen Notfällen bitten wir Patienten sich umgehend an einen Arzt oder den ärztlichen Notdienst zu wenden.

Startseite

Lymphome - Therapie

Bestrahlung und ihre Nebenwirkungen

    In Frage kommen:
  • Eine alleinige Bestrahlung der Lymphomregionen und angrenzenden Lymphknotenstationen ("IF-Radiotherapie": Bestrahlung des Tumorbetts plus der angrenzenden Lymphknotenstationen), gegebenenfalls weitere Körperregionen, zum Beispiel bei frühen Stadien des Morbus Hodgkin, des follikulären Lymphoms oder des Immunozytoms
  • Die Bestrahlung vor oder nach einer Chemotherapie, um große Tumormassen zu verkleinern oder eventuell verbliebene Reste von Lymphomzellen anzugehen ("Tumorbettbestrahlung")
  • Eine gezielte Bestrahlung von Gehirn und gegebenenfalls Rückenmark, wenn Tumorzellen die Blut-Hirn-Schranke überwunden haben, die auch ein Hindernis für eine Chemotherapie darstellt
  • Eine gezielte Bestrahlung von erkrankten, schmerzenden und bruchgefährdeten Knochen beim multiplen Myelom
  • Eine leicht abgewandelte, vergleichsweise sanfte Bestrahlungsform bei Hautlymphomen


  • Planung einer Strahlentherapie

    Bei der Planung einer Strahlentherapie müssen die zu bestrahlende Regionen, die Eindringtiefe der Strahlen und die Dosis bestimmt werden. Die Therapie erstreckt sich über mehrere Wochen, da nicht die gesamte Dosis an einem Tag appliziert wird. Dieses würde eine zu hohe Belastung für den Körper darstellen und zu viele Nebenwirkungen hervorrufen. Das bedeutet, dass die Bestrahlung an mehreren aufeinanderfolgenden Terminen mit Pausen zwischen den einzelnen Einheiten erfolgt. Diese so genannte "Fraktionierung" berücksichtigt auch die Tumorbiologie: Nicht alle Krebszellen befinden sich gleichzeitig im besonders empfindlichen Stadium der Zellteilung. Die zeitliche Staffelung in Verbindung mit der Dosis der einzelnen Bestrahlungssitzungen soll einen möglichst großen Effekt bei möglichst geringen Nebenwirkungen erzielen.

    Nebenwirkungen einer Bestrahlung

    Als Nebenwirkung einer Bestrahlung können sonnenbrandähnliche Hautrötungen sein. Die Patienten sollten ihren Arzt oder Pflegepersonal zu Möglichkeiten befragen, wie die Symptome möglichst schnell gelindert werden können. Falls Bestrahlungen in der Nähe des Verdauungstraktes erfolgen, kann es zu Schleimhautreizungen und Durchfall kommen.